Erste Schritte
Voraussetzungen und DNS sauber halten
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Diese Voraussetzungen sind unspektakulär, aber sie entscheiden später darüber, ob Mails im Posteingang oder im Spam landen. Investiere die zehn Minuten vor dem ersten Versand – nicht danach im Supportfall.
Was du brauchst
- WordPress-Zugang. Administratorrechte für Plugins, Einstellungen und Tests.
- Mailanbieter. SMTP-Zugang oder API-Key für den gewünschten Provider.
- DNS-Zugriff. SPF, DKIM und DMARC müssen beim Domainhost gepflegt werden.
- Testadresse. Mindestens eine externe Empfängeradresse (Gmail, Outlook, eigene Mailbox) für echte Zustelltests.
- Staging. Für Shops und Live-Seiten zuerst in einer Testumgebung prüfen.
- Freemius-Konto. Für Lizenz, Rechnung, Abo, Upgrade, Downgrade und Refunds.
Die drei DNS-Einträge in 60 Sekunden erklärt
- SPF legt fest, welche Server für deine Domain senden dürfen. Ohne SPF wirken Mails verdächtig.
- DKIM signiert ausgehende Mails kryptografisch. Empfänger erkennen damit, dass die Nachricht nicht manipuliert wurde.
- DMARC sagt dem Empfänger, was bei einem SPF- oder DKIM-Fehler passieren soll: ignorieren, in Quarantäne, ablehnen.
Test-Mailbox vorbereiten
Verwende nicht die Adresse, die du auch produktiv nutzt. Lege idealerweise eine separate Adresse in Gmail oder Outlook an. Beide haben gute Header-Anzeigen, mit denen du SPF/DKIM/DMARC-Ergebnisse sofort sehen kannst.
Staging zuerst
Konkret heißt das:
- Staging-Klon mit deaktivierten Cronjobs für externe APIs.
- Sender-Adresse als Testadresse kennzeichnen (z. B.
noreply+staging@deine-domain.tld). - Echte Kundendaten anonymisieren oder durch Testdatensätze ersetzen.